Zakynthos, die südlichste der Ionischen Inseln hat eine Fläche von ca. 400 Quadratkilometern und ist bequem im Direktflug von Deutschland aus zu erreichen. Soweit das Auge reicht, prägen Zypressen, Pinien und Olivenbäume die Landschaft der Insel.

Im Norden und Westen der Insel findet man spektakuläre Steilküsten, deren Felswände aus 300 Metern Höhe fast senkrecht ins Meer stürzen. Erosion und Wellenbewegung haben hier im Laufe der Jahrtausende einzigartige Felsnadeln, Naturbögen sowie zahllose Höhlen und Grotten geformt. Die Südwestküste zwischen Marathia und Cape Keriou ist ein wahres Labyrinth aus Unterwasserkammern.
Mit dem Mietwagen oder Motorroller lässt sich die Insel an einem Tag erkunden. Auf der Fahrt entlang der Westküste öffnet sich plötzlich die berühmte Navagio Bay. Dort findet man schroffe Steilfelsen, weißen Sand und das Wrack des Schmugglerschiffs „Panagiotis“, das dort im Oktober 1980 strandete. Das Mittelmeer leuchtet hier in einem so intensiven Blau, dass es fast unwirklich wirkt.
Das charmante Dörfchen Limni Keriou im Südwesten überzeugt durch mit Zitronen- und Orangenbäumen bepflanzte Vorgärten, duftende Bäckereien und einen kleinen Strand mit kristallklarem Wasser. Hier hat man sogar einen Blick auf die Schildkröteninsel Marathonisi. Kleine Tavernen, Cafés und Bootsausflüge zu den schönsten Buchten runden das Bild ab.

Paradies für Taucher
Als einzige deutsche Tauchbasis der Insel heißt das Nero Sport Diving Center seine Gäste seit über 35 Jahren im kleinen Ort Limni Keriou willkommen. Die Basis wurde von Peter Mohr gegründet und ist bis heute ein reines Familienunternehmen. Mit einem Schritt verlässt man das Boot und taucht ein in die faszinierende Unterwasserwelt des Ionischen Meeres. Begleitet von Goldstriemenbrassen und Sardinenschwärmen folgt man den tanzenden Sonnenstrahlen in die Tiefe. Schwämme, Federhaarsterne und Röhrenwürmer bevölkern die Felswände, Muränen schauen aus ihren Höhlen und ab und zu zieht ein kleiner Barrakudaschwarm unbeeindruckt seine Bahnen.

Höhlenabenteuer
Die Butterfly-Höhle ist eines der bekanntesten Highlights. Man taucht durch dunkle Gänge, passiert kuppelartige Kammern mit Garnelen und Krebsen am Grund, bis in weiter Ferne das verheißungsvolle Blau des offenen Wassers auftaucht. Bei etwa 50 Metern Sicht verlässt man die Höhlenwelt wieder. Außerdem bewohnt eine kleine Population von Mönchsrobben die Höhlen an der Küste. Eine der seltenen Begegnungen mit den bis zu 2,5 Meter großen Tieren gehört zu den unvergesslichen Highlights.
Ein neueres Highlight ist das Wrack der Autofähre „MV Zakynthos“. Die 1989 gesunkene Fähre kann seit 2015 betaucht werden und ist ein Muss für jeden Wrack-Fan.

Die Gewässer rund um Zakynthos sind für Anfänger und Profis gleichermaßen geeignet und bieten für jeden Ausbildungsstand die perfekten Tauchplätze.
Na, neugierig geworden? Wir beraten Sie gern zu Ihrem Tauchurlaub auf Zakynthos. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und buchen Sie Ihren Urlaub im Reisebüro Arcadia in Leipzig.

