Mallorca zur Nebensaison

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Die größte Insel der Balearen bietet mehr, als nur traumhafte Strände und lebhafte Partyorte. Ob kulinarische Spezialitäten, lebendige Märkte oder kleine Dörfer – Mallorca ist ein vielseitiges Reiseziel.

Besonders zur Nebensaison, wenn es keine Menschenmengen oder überfüllten Touristenattraktionen gibt, kann man Mallorca von seiner authentischen Seite erleben. Die beliebten Buchten und Strände hat man hier auch meist ganz für sich alleine. Außerdem sind die Flüge und Hotels zur Nebensaison auf Mallorca oft deutlich günstiger, weshalb man hier noch richtig sparen kann.

Im Frühling und Herbst liegen die Temperaturen auf Mallorca oft zwischen 18 und 25°C. Selbst die milderen Temperaturen eignen sich hervorragend zum Wandern, Rad fahren oder auch für die eine oder andere Shoppingtour.

leere Gasse in Valldemossa auf Mallorca zur Nebensaison

Meine Empfehlung: Pollença

Das idyllische Städtchen Pollença überzeugt mit kleinen Gassen, einem wunderschönen Ausblick auf das umgehende Land und ganz viel mallorquinischem Charme. Die Kleinstadt befindet sich an der Nordküste Mallorcas und ist mit dem Bus in circa einer Stunde von Palma de Mallorca zu erreichen. Gerade zur Nebensaison sind die engen Gassen der Altstadt noch ruhig, wobei man die Stadt ganz ohne Gedränge erkunden kann. In den kleinen Boutiquen und Spezialitätenläden kann man bestens nach Souvenirs schauen und sich dabei durch die mallorquinische Küche probieren. Wer aktiv sein möchte, kann die 365 Treppenstufen zum Kalvarienberg erklimmen und von oben die Frühlingslandschaft bewundern. Oben angekommen befindet sich ein kleines Café, bei dem man definitiv den frischgepressten Orangensaft probieren sollte. Der Saft diente als die perfekte Erfrischung nach dem Treppensteigen und war mit Abstand der beste Orangensaft, den ich je getrunken habe. Wer also während der Nebensaison auf Mallorca ist, sollte Pollença auf jeden Fall besuchen.

wunderschöner Ausblick von den Treppen in Pollenca mit Blick auf einen Berg

Tipps zum ÖPNV

Als ich im März 2025 auf Mallorca war, habe ich mich auf der Insel ausschließlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt. Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass dort nicht alle Busse gleich funktionieren und es einige Unterschiede gibt. So konnte man in manchen Linienbussen, oft bei Stadtbussen, nur mit Bargeld bezahlen – ein Ticket hat dabei 2€ gekostet. Man sollte also unbedingt Kleingeld dabei haben.

Die TIB-Busse, also die roten Überlandbusse, die zwischen den Städten und Dörfern fahren, waren deutlich moderner, weshalb man hier auch mit Karte bezahlen konnte. Hier sind die Tickets sogar günstiger, wenn man mit Karte zahlt und nicht mit Bargeld. Bei den TIB-Bussen muss man einfach die Karte beim Ein- und Aussteigen vor die Scangeräte halten und der Betrag wurde automatisch vom Konto abgebucht.

Was mir auch aufgefallen ist, ist dass die Anzeigen in den Stadtbussen oftmals nicht funktioniert haben und die Stopps auch kaum angesagt werden. Um hier trotzdem den Überblick zu behalten und seinen Stopp nicht zu verpassen, schaut man am besten während der Fahrt auf Google Maps. Damit kann man sehen, wo man sich gerade befindet und entsprechend handeln.

berühmte Kathedrale von Palma

Wenn Sie auch einmal Mallorca ohne Trubel zur Nebensaison erkunden wollen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Helene Herbst

IN ALLER WELT

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