Aktuelles zu COVID-19:Weltweite Reisewarnung läuft aus – regionale Warnung für Europa

Sehr geehrte Kunden*innen,

die TUI informiert (Stand 16.09.20):

Aufgrund der weiterhin nicht absehbaren Entwicklung der aktuell vorliegenden Reisewarnungen und um unseren gemeinsamen Kunden die bestmögliche Planungssicherheit zu geben, gehen wir weiterhin vorausschauend vor und sagen heute alle Reisen (Pauschal- und Nur-Hotel Buchungen) nach Spanien und nach Kroatien (Regionen SPU, ZAD, DBV) bis einschließlich 30.09.2020 ab.

Weltweite Reisewarnung läuft Ende September aus: Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für 160 Länder außerhalb Europas noch einmal bis Ende September verlängert. Danach sollen wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise eingeführt werden. Das bedeutet aber nicht, dass die bestehenden Reisewarnungen automatisch aufgehoben werden. Für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind, bleibt die Reisewarnung bestehen. Davon ist die Mehrzahl der Staaten außerhalb der EU betroffen. Bei Ländern, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich und eine Quarantäne vorgesehen ist oder die in der Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, soll von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten werden. Für Länder, bei denen das Infektionsgeschehen gering ist und uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen, soll die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten werden.

Neue Reisewarnungen für europäische Regionen: Das Auswärtige Amt hat gestern Abend weitere Reisewarnungen für europäische Regionen verhängt. Am stärksten betroffen ist Frankreich. Dort gelten jetzt auch Reisewarnungen für die Gebiete Auvergne-Rhônes-Alpes (Lyon, Saint-Ètienne, Grenoble, Clermont-Ferrand), Occitanie (Toulouse, Montpellier, Nimes, Carcassonne), Nouvelle-Aquitaine (Bordeaux, Limoges, Poitiers) und Korsika. In der Schweiz wird jetzt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Kantone Genf und Waadt (Lausanne) gewarnt. In Kroatien wird die Reisewarnung auf die Gespannschaften Dubrovnik-Neretva und Požega-Slawonien ausgeweitet. In Tschechien trifft die erste Reisewarnung die Hauptstadt Prag. Auch Rumänien ist betroffen. Hier gilt jetzt auch eine Warnung für den Kreis Iaşi. Gleichzeitig wird die Reisewarnung für die Kreise Buzău, Galați und Vrancea aufgehoben. Letzteres gilt in Bulgarien für den Oblast Dobritsch.

Spanien Mallorca Playa de Palma leerer Strand Foto iStock carlomarony

per 02.09.2020 hat die Bundesregierung eine Reisewarnung für die Kanarischen Inseln ausgesprochen. Bitte kontaktieren Sie uns, da viele Veranstalter eine kostenfreie Umbuchung anbieten.

Wir wissen, dass viele Menschen besorgt sind, wie sich der Coronavirus (COVID-19) auf ihre Reisepläne auswirken könnte. Wir verfolgen die Lage, um unseren Kunden alle erforderlichen Informationen und Unterstützung zu bieten. Wir empfehlen Ihnen, die neusten offiziellen Hinweise auf Webseite der Bundesregierung und Weltgesundheitsorganisation zu lesen.

Eine detaillierte Karte, die die Ausbreitung des Virus veranschaulicht, finden Sie unter:   John Hopkins University

Wir helfen Ihnen gerne bei allen Fragen bezüglich Ihrer Reisen. Wie Sie sich vorstellen können, erhalten wir derzeit viele Anfragen. Darüber hinaus aktualisieren Fluggesellschaften, Hotels und andere Reisepartner ihre Richtlinien kontinuierlich, da sich die Situation ständig ändert.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

ARCADIA Reisebüro

 

Unsere Kunden haben die Möglichkeit, ihre Reise auf eigenen Wunsch zum aktuellen Preis ohne Gebühren umzubuchen – auf die aktuelle Saison, die Wintersaison 2020/2021 oder sogar schon auf den Sommer 2021!

—————————————————————————————–

Frankreich: Das Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in die Regionen Paris-Ile de France und Provence-Alpes-Cote d’Azur (Stand: 25. August 2020) 

Nachdem insbesondere im Departement Paris sowie in zwei Departements an der Cote d’Azur (Departement Bouches du Rhone mit Aix und Marseilles sowie Departement Alpes Maritimes mit Nizza) die Corona-Neuinfektionen über den RKI-Grenzwert angestiegen sind, warnt das Auswärtige Amt seit dem Abend des 24. August vor nicht unbedingt notwendigen touristischen Reisen in diese beiden Regionen Frankreichs. Alle anderen RegionenFrankreichseinschließlich der Loire, Burgund und der Normandie/Bretagne sind von der Warnung ausgenommen

Baltikum: Verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen für Lettland und Litauen 

In Reaktion auf die Zunahme der Corona-Neuinfektionen in zahlreichen Ländern Europas haben die lettische und die litauische Regierung am 21. August eine Verschärfung der Einreisebestimmungen für alle Reisenden aus Deutschland beschlossen. Diese Entscheidung gilt vor dem Hintergrund, dass die Zwei-Wochen-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in Deutschland nun über dem Grenzwert von 16 liegt.

Seit August ist bei der Einreise ins Baltikum eine zweiwöchige Quarantäne vorgeschrieben. 

 

———————————————————————————————Eine Reisewarnung ist zwar kein Reiseverbot, aber Pauschalreisen können kostenlos storniert werden. Reiseveranstalter hätten eine Führsorgepflicht für ihre Kunden, so Reiserechtsprofessor Ernst Führich. Bei einer Reisewarnung sei der Veranstalter deshalb verpflichtet, „seine Reisen abzusagen und selbst vom Reisevertrag nach § 651h IV Nr. 2 BGB zurückzutreten“, schreibt Führich auf seiner Website.